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Bei einer LED handelt es sich um eine Halbleiterdiode, die bei Stromzufuhr leuchtet. Der Begriff LED steht für "Light Emitting Diode", zu Deutsch "Licht emittierende Diode". Wie jede andere Diode ist auch die LED polungsabhängig. Eine Anschlussseite ist die Anode (PLUS) die andere Seite ist die Kathode (MINUS).

Bei normalen 5 mm bzw. 3 mm LEDs erkennt man die Anode an dem etwas längeren Anschlussbeinchen. Das kürzere Beinchen ist die Kathode. Bei SMD-LEDs, die bei Treckerumbauten Verwendung finden, ist meistens die Kathode (MINUS) durch einen grünen Strich bzw. einer einseitigen Grüneinfärbung gekennzeichnet. Befindet sich auf der SMD-LED ein grüner Pfeil, so ist die Pfeilspitze die Kathode.

Je nach LED-Farbe haben die LEDs eine unterschiedliche Durchlassspannung. Diese Durchlassspannung (in Datenblättern meistens UF genannt) muss mindestens an der LED anliegen damit sie leuchten kann. Allerdings wird die Helligkeit der LED nicht über die Spannung, sondern über den Strom gesteuert!! Die LEDs sollten in der Regel nicht mit mehr als 20 mA betrieben werden. (In den Datenblättern wird der max. Strom als IF angegeben, dieser Wert sollte nicht überschritten werden.)

Für den Lichteinbau in die Control Trecker mit einem 3,7 Volt Lipo, reicht es allerdings wenn die weißen LEDs mit ca. 5-10 mA betrieben werden.

Da die Helligkeit der LEDs über den Strom gesteuert wird, sollte auf jeden Fall immer ein Vorwiderstand den LEDs vorgeschaltet werden, da eine defekte LED, ohne Vorwiderstand - theoretisch - unendlich viel Strom ziehen würde und somit weitere Bauteile (z. B. die SIKU Hauptplatine) zerstört werden könnten.

Als Vorwiderstand für 2 parallel geschaltete, weiße LEDs (bei einem Akku mit 3,7 Volt) sollte man eiinen 30-60 Ohm Vorwiderstand nehmen. Die Leuchtkraft ist unseres Erachtens vollkommen ausreichend. Wem es zu "dunkel" ist kann es auch mit einem kleineren Vorwiderstand versuchen Aber je kleiner der Vorwiderstand, desto größer der Strom. Ein höherer Stromverbrauch wirkt sich natürlich auch auf eine kürzere Fahrzeit aus! Achtung! Der maximal Strom darf 20mA nicht überscheiten

Vorwiderstand berechnen:

Man kann natürlich auch für mehr als nur 2 parallel geschaltete LEDs einen Vorwiderstand nehmen. Berechnet werden die Vorwiderstände nach folgender Formel:



Erklärung:
R = der zu berechnende Vorwiderstand
U(in) = die Eingangsspannung vom Akku (Siku 3.7 Volt)
U(ref) = die Durchlassspannung die min. an der LED anliegen muss
Anzahl = Anzahl der LEDs die parallel angeschlossen werden sollen
I(ref) = der Strom in mA (Milliampere) maximal 20mA

Wichtig!!! - Der Strom pro LED, multipliziert sich mit der Anzahl der angeschlossenen LEDs
Das bedeutet: Wird der Vorwiderstand für z.B. 10 LEDs mit je 20mA berechnet, fließen 200mA (0,2A) durch die Schaltung. Das ist für einige Platinen und Erweiterungschips zu viel und sie können dabei zerstört werden.


LED "U(ref)" Spannungen (die genauen Werte immer bei den Herstellerangaben nachschauen!)

- weiße LED ca. 3,0 Volt - 3,3 Volt
- gelbe/orange LED ca. 1,9 Volt - 2,2 Volt
- grüne LED ca. 1,9 Volt - 2,0 Volt

  

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